Adolf Muschg

Ich bin, ich weiß nicht wer,
ich komme, ich weiß nicht woher …

"Die Glocke" vom 23.10.2008
Adolf Muschg lässt tief in die Seelen blicken
08-10-23-Die_Glocke-Seite_0025.pdf
Adobe Acrobat Dokument 149.0 KB
"Neue Westfälische" vom 23.10.2008
Laufe der Geschichte hinterher - Adolf Muschg las aus seinem neuen Roman „Kinderhochzeit“
08-10-23-Neue-Westfaelische.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB
© Isolde Ohlbaum
© Isolde Ohlbaum

„Das Böse in Nieburg, ich möchte wissen, wo es herkam und wie man ihm widersteht.“ Klaus Marbach und seine Frau Manon de Montmollin kennen sich über die Arbeit am sogenannten Bergier-Bericht über die umstrittene Schweizer Neutralitätspolitik im Zweiten Weltkrieg. Als sie sich trennen, setzt er seine Recherche im badischen Nieburg, dem Herzen des Bühlerschen Aluminium-Imperiums, auf eigene Faust fort. Doch die Verstrickung der Kriegsgeneration und ihrer Nachkommen wird zu seiner eigenen.

Adolf Muschgs neuer Roman „Kinderhochzeit“ (2008) geht der Frage nach der Beteiligung der Schweiz an den NS-Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges und der Verantwortung des Einzelnen nach. „Kinderhochzeit“ ist aber auch eine große Liebesgeschichte, kühn, offen und von einer Eindringlichkeit und Intensität, wie sie für das Werk von Adolf Muschg insgesamt und gerade für seine meisterhaften Erzählungen so berühmt geworden sind.

 

Der Büchnerpreisträger, der heute in der Nähe von Zürich lebt, hat immer wieder auch über Gottfried Keller und Goethe gearbeitet.  Zu seinen jüngsten Romanen zählen „Sutters Glück“ (2001) und „Eikan, du bist spät“ (2005).

Adolf Muschg wurde am 13. Mai 1934 in Zollikon im Kanton Zürich geboren. Muschg studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Zürich und Cambridge. Er promovierte  bei Emil Staiger über Ernst Barlach. Von 1959 bis 1962 unterrichtete er in Zürich. Es folgten verschiedene Stellen als Hochschullehrer im In- und Ausland wie Deutschland, Japan oder USA.

 

Muschg ist ein mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller. Im Jahr 1994 erhielt er den Georg Büchner-Preis, 1990 die Carl Zuckmayer-Medaille, 1984 den Züricher Literaturpreis und 1974 den Hermann Hesse-Preis. 1968 wurde Muschg mit dem Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis ausgezeichnet.

 

Seit 1976 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, daneben ist er Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Vorbericht in der "Neue Westfälische" vom 18.10.08
Ein Weltroman aus der Schweiz - Adolf Muschg eröffnet kulturig-Reihe 2008/2009
08-10-18-Neue-Westfaelische.pdf
Adobe Acrobat Dokument 198.6 KB
Vorbericht in der Glocke vom 18.10.2208
„Kulturig“ - Adolf Muschg eröffnet Saison
08-10-18-Die_Glocke-Seite_0035.pdf
Adobe Acrobat Dokument 205.5 KB
Vorbericht in der Glocke vom 10.10.2208
Autor Adolf Muschg - Erbschaften und politische Altlasten
08-10-10-Die_Glocke-Seite_0024.pdf
Adobe Acrobat Dokument 188.0 KB

Dienstag, 21.10.2008
Altes Progymnasium, Rietberg 
20 Uhr
VVK : 12,00 €
AK : 14,00 €