Klavierepochen III
Ludwig van Beethoven
„Diabelli-Variationen“ am Klavier Christian Braumann
Sonntag, 4. Mai 2014 11:00 Uhr
cultura - sparkassen-theater an der Ems, Rietberg
VVK: 13,20 € inkl. VVK-Gebühr| AK: 15,00 € | Abo
http://www.christianbraumann.de/
Die im Jahr 1823 fertiggestellten Diabelli-Variationen, op. 120, sind Ludwig van Beethovens letztes großes Klavierwerk. Für Gerhard Oppitz gehören die Diabelli-Variationen zu den großen Werken der Musikgeschichte, „die wir erst jetzt zu verstehen beginnen“, für Hans von Bülow sind sie ein „Mikrokosmos des Beethovenschen Genius, ja sogar ein Abbild der ganzen Tonwelt“.
1819 hatte der Wiener Musikverleger und Komponist Anton Diabelli alle namhaften österreichischen Komponisten um Variationen über ein von ihm vorgegebenes Thema gebeten. Ursprünglich hatte er an eine Sammlung gedacht, die je eine Variation jedes Komponisten enthalten sollte. Ludwig van Beethoven jedoch wollte keinen „Schusterfleck“ abliefern. Als letzter, lange nach Franz Schubert und Franz Liszt, stellte er seinen Beitrag 1823 fertig. Begeistert, gab Diabelli Beethovens Variationen gesondert heraus und ließ die Werke der anderen Komponisten in einem zweiten Teil folgen.